Asbesthaltige Baustoffe (Sonderabfall)

Asbesthaltige Baustoffe (Sonderabfall)

Wir beraten und unterstützen Sie dabei, Asbesthaltige Baustoffe (Sonderabfall) in Offenbach und Umgebung zu entsorgen.

Kurzübersicht

Wichtiger Hinweis

Asbesthaltige Baustoffe müssen (auch im Container) in einem dafür zugelassenem Big-Bag verpackt sein. Diesen können Sie vorab bei uns erwerben.

Das Material muss gemäß TRGS 519 behandelt werden. Weitere Informationen finden Sie bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Abfallschlüssel gemäß AVV

170605*

Typischer Inhalt

Fassaden- und Dachplatten, Rohre, Blumenkästen, Fensterbänke, Brandschutzplatten, etc.

Nicht enthalten

Es dürfen keine Fremdstoffe enthalten sein

Geeignete Behälter

Absetz- oder Abrollcontainer, 2 bis 20 m³

So funktioniert’s: die nächsten Schritte

1. Schritt

Was soll entsorgt werden?

Wenn Sie sich bei der Abfallart nicht sicher sind, schauen Sie doch einfach auf unserer Übersicht der Abfallarten vorbei. Mit der komfortablen Volltextsuche finden Sie hier sicher die für Sie passende Abfallart.

Falls Sie nicht die zu Ihrem Abfall passende Abfallart finden oder dazu noch Fragen haben, beraten wir Sie gerne telefonisch – wir freuen uns auf Ihren Anruf. 

2. Schritt

Wie viel soll entsorgt werden?

Wir haben einen Überblick unserer Containerarten und -größen zusammengestellt.

Falls Sie sich unsicher sind, welche Containerart oder Containergröße Sie für Ihr Projekt benötigen, rufen Sie uns gerne an.

3. Schritt

Wo soll der Container aufgestellt werden?

Wenn der Container auf Ihrem privaten Grundstück aufgestellt werden soll, müssen wir nur noch klären ob die Zufahrt und der Abstellplatz entsprechende Voraussetzungen erfüllt. Diese sind abhängig von Containerart und Containergröße.

Um einen Container im öffentlichen Verkehrsraum aufstellen zu lassen, benötigen Sie eine schriftliche Genehmigung des Ordnungsamtes Ihrer Stadt oder Gemeinde. Eine solche „Verkehrsrechtliche Anordnung“ erhalten Sie gegen eine geringe Verwaltungsgebühr beim zuständigen Ordnungsamt. Diese muss uns vor der Aufstellung schriftlich vorliegen.

Gerne holen wir diese Genehmigung für Sie gegen einen Aufpreis bei der zuständigen Behörde ein.

4. Schritt

Wie viel Zeit habe ich, um den Container zu befüllen?

Sie haben bis zu 14 Tage Zeit, den Container zu befüllen. Falls Sie mehr Zeit benötigen, können Sie gegen einen geringen Aufpreis die Standzeit des Containers verlängern. Sprechen Sie uns dafür gerne an. 

5. Schritt

Wie muss der Container befüllt werden?

Der Container darf nur sortenrein und mit dem angemeldeten Abfall befüllt werden. Ihre Abfälle dürfen nicht gehäuft sein und müssen flach mit der oberen Ladekante abschließen.

Bei falscher Befüllung (verschiedene Abfallarten in einem Container), die eine aufwendige manuelle Sortierung nach sich zieht, müssen wir Ihnen die Mehrkosten für die spätere Sortierung in Rechnung stellen.

Bei grober Überbefüllung der Behälter (weit über den Containerrand hinaus), die einen sicheren Abtransport unmöglich machen, entstehen für die Leerfahrt oder ggf. Umladung der Materialien ebenfalls Mehrkosten, die Ihnen in Rechnung gestellt werden.

Achtung: Einige Sonderabfälle müssen speziell verpackt werden. Bitte beachten Sie die Hinweise bei den jeweiligen Sonderabfällen.

Falsch befüllter Container (gehäuft) und richtig befüllter Container

6. Schritt

Wann wird der Container wieder abgeholt?

Bei Auftragserteilung vereinbaren wir mit Ihnen einen individuellen Abholtermin.  Sollten Sie schneller fertig sein oder länger brauchen, geben Sie uns bitte einen entsprechenden Hinweis.

Informationen

Weitere Begriffe für asbesthaltige Baustoffe

Eternitplatten, Wellplatten

Verwendung

Dach- und Fassadeneindeckungen, Rohrleitungssysteme

Meine Vorteile, wenn ich zur Firma Felbinger gehe

  • umfangreiche Genehmigungen
  • flexibel und schnell
  • private und gewerbliche Abfallentsorgung
  • umfangreiche Abfallschlüssel – wir nehmen (fast) alles an!

Häufige Fragen

Woran erkennt man Asbest anhand des Baujahrs?

Ein deutlicher Hinweis stellt das Baujahr des Hauses dar. Wurde Ihr Haus zwischen 1960 und 1993 errichtet und seitdem nicht umfassend saniert, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich Asbest auf dem Dach, an der Fassade oder anderen Teilen Ihres Hauses befindet.


Woran erkennt man Asbest anhand des Aussehens?

Grundsätzlich ist Asbest durch eine graue oder grünlich-graue Farbgebung und eine faserige Struktur gekennzeichnet – diese wird allerdings nur ersichtlich, wenn das Asbestprodukt bereits beschädigt ist. In diesem Fall sollten Sie davon absehen, das betreffende Teil eingehend zu betrachten, und sich am besten an Fachleute wenden. 


Woran erkennt man Asbest anhand der Verwendung?

Da Asbest einer der gängigsten Baustoffe war, findet er sich in einer ganzen Reihe an verschiedenen Produkten. So kommt er hauptsächlich in Dacheindeckungen (Asbestzementplatten) vor, aber auch in Bodenbelägen, Rohren oder Wandverkleidungen ist er verarbeitet. Weitere Einsatzbereiche sind u.a. Kunstschieferplatten, Wellfaserzementplatten, Abwasserrohre und Lüftungsrohre, Nachtspeicheröfen, und sogar alte Elektrogeräte wie Herde, Backöfen, Toaster und Bügeleisen enthalten das Material.


Was ist an Asbestbaustoffen so gefährlich?

Bei Asbest handelt es sich um Mineralfasern, sie werden gefährlich, wenn sie freigesetzt und eingeatmet werden. Eingeatmete Asbestfasern können je nach Konzentration und Dauer der Aufnahme Asbestose, eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Atemwege und Lunge, auslösen. Asbestfasern können tief in die Lunge eindringen, in angrenzende Gewebe und Organe wandern und dort nach Jahren Tumore in Kehlkopf, Lunge und anderen Organen bilden (Lungen- oder Rippenfellkrebs).


Wie kann ich zusätzliche Kosten vermeiden?
Entsorgen Sie Ihre Abfälle im Container immer nur sortenrein und laden Sie den Container immer nur bis zur Ladekante und nicht darüber hinaus.

Gibt es bei der Entsorgung von Abfallstoffen eine Mindestabnahmemenge?
Nein, Sie können jede Menge bei uns abgeben. Allerdings wird bei Kleinstmengen eine Mindermengenpauschale berechnet.